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Im internationalen
Handel ist das Fachgebiet der Kompensation mit allen seinen praktizierten
Formen ein wesentlicher Bestandteil der wirtschaftlichen Beziehungen.
Der Warenaustausch wird teilweise mit oder ohne Transfer von Zahlungsmitteln
bei Kapitalgüterimporten vorgenommen. Er wird als Schutz der
Zahlungsbilanz und als Hilfe zum Aufbau einer marktfähigen
und autarken Industrie gefordert.
Die Problematik des Kompensationshandels soll in der Öffentlichkeit
und bei den Entscheidungsträgern in Politik und Verbänden
dargestellt werden. Fachlich ausgerichtete Seminare und Symposien
sowie ein reger Austausch des wirtschaftlichen Fachwissens zwischen
den Mitgliedern des DKF und mit
anderen mit diesem Thema befassten Personen soll das Verständnis
für diese spezielle Nuance des Handels fördern.
Kleine, mittlere und große Firmen sollen gemeinsam an den
weltweiten Erfahrungen und dem Wissen von Fach-
leuten teilhaben.
Unser Ziel ist, die Wettbewerbsbedingungen für die betroffenen
Firmen im internationalen Geschäft nachhaltig zu verbessern.
Sie werden durch das DKF zum Gedanken-
austausch angeregt.
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Bereits
1987 fanden sich die Exportfachleute einiger bayerischer Großunternehmen
unter dem Druck der weltweit zunehmenden Forderungen nach Kompensation
in der "Münchner Kompensationsrunde" (MKR) zusammen.
Dieser lockere Kreis entwickelte sich in den folgenden
Jahren zum maßgeblichen gesamtdeutschen Forum für alle
geschäftlichen Kompensationsthemen. Im Februar 2000 erfolgte
die Registrierung als eingetragener Verein mit gemeinnützigen
Zwecken unter dem Namen
"Deutsches Kompensations
Forum e.V. (DKF)"
(Vereinsregister Amtsgericht München
-VR 16773)
Unsere Mitglieder sind die Firmen der Exportindustrie mit ihren
Fachleuten aus Deutschland, Europa und den wirtschaftlichen Brennpunkten
der Welt. Sie sind mit dem internationalen Handel vertraut und arbeiten
weltweit mit Kompensations- und Gegengeschäften.
Das DKF ist daher offen für
Mitglieder auch aus anderen europäischen Ländern und macht
daher im Zeitalter der internationalen Allianzen und Fusionen an
den nationalen Grenzen nicht halt.
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